Gibt es etwas langweiligeres, als sich bei Windows anzumelden? Wenigestens ein eigenes Hintergrundbild, doch wie wähle ich mein eigenes Windowsanmeldebildschirmhintergrundbild (Oh, was für ein wunderbares Wort, und die Wortwahl wird noch besser!)?
Schritt 1 erfordert eine Änderung in der Registry mit dem üblichen Hinweis zur Vorsicht bei jeglicher Arbeit an der Registrierungsdatenbank.
Über den “Ausführen”-Dialog regedit aufrufen
Zum Zweig HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Authentication\LogonUI\Background wechseln
Im rechten Fenster ein mit Rechtsklick einen neuen “DWORD”-Wert erstellen und diesen in “OEMBackground” umbenennen
Dem neuen DWORD mit Doppelklick den Wert 1 zuweisen
In Schritt 2 wird das Hintergrundbild bestimmt.
Das Verzeichnis “C:\Windows\System32\oobe” öffnen
In diesem Verzeichnis einen neuen Ordner anlegen
Den neuen Ordner in “info” umbenennen
In “info” einen neuen Ordner “Backgrounds” erstellen
Das gewünschte Windowsanmeldebildschirmhintergrundbild in diesen Ordner kopieren; das Bild sollte der Auflösung des Monitors entsprechen und maximal 256 KB gross sein
Das Windowsanmeldebildschirmhintergrundbild umbenennen in “backgroundDefault”
Beim nächsten Systemstart erwartet mich nun mein eigenes Windowsanmeldebildschirmhintergrundbild, nicht mehr das Microsoftwindowsanmeldebildschirmstandardhintergrundbild.
Der Tipp stammt von chip.de (weiterblättern zu Hack 5), aber ich persönlich finde meine Windowsanmeldebildschirmhintergrundsbildänderunganleitung von der Wortwahl her gut gelungen.
Microsoft will mit der neuen Suchmaschine Bing die Konkurrenz von Google und Yahoo überflügeln. Michael Kordahi hat eine private Website Blind Search erstellt, auf der jeder einen Blindversuch mit den drei Suchmaschinen machen kann: Man gibt einen Suchbegriff ins Eingabefeld und drückt die Eingabetaste. Dann erscheinen drei Spalten mit Suchergebnissen. Wenn man die Spalte anklickt, die am meisten überzeugt, werden die Namen der Suchmaschinen als Spaltenüberschriften eingeblendet.
Wie man sieht, liefern alle drei Suchmaschinen gute Ergebnisse!
Unter den Online-Datenspeichern, die ich selbst getestet habe, ist Dropbox mein eindeutiger Favorit. Dateien zwischen mehreren PCs synchronisieren oder gemeinsamer Zugriff – alles läuft wie geschmiert. Makeuseof.com vergleicht in einem (englischen) Artikel die beiden Online-Speichergiganten SugarSynch und Dropbox. Auch aus diesem Vergleich geht Dropbox als eindeutiger Sieger hervor.
Mein Tipp zur Nutzung von Dropbox: Ich habe meine Vorlagen, Wörterbücher und Autostart-Dateien für Microsoft Office in ein Unterverzeichnis von My Dropbox verschoben. Die entsprechenden Verzeichnisse lassen sich in den Options-Einstellung von MS-Office angeben. So habe ich auf all meinen PCs immer die aktuellste Fassung.
Wer sich knapp 10 Minuten Zeit nehmen will, kann sich folgendes deutschsprachige Video anchauen, in dem Dropbox vorgestellt wird.
Gibt es weitere Tipps für die intelligente Nutzung von Dropbox?
Mein wichtigster Onlinedienst ist inzwischen Dropbox. Dropbox erfüllt drei wichtige Aufgaben:
Synchronisation: Dateien werden via zentraler Server auf mehreren Computern synchronisiert. Dabei ist auf jedem der angemeldeten Computer eine lokale Kopie dieser Dateien vorhanden. Die Dateien können also auch offline verwendet und bearbeitet werden. Bei der nächsten Onlineverbindung werden die Daten mit dem zentralen Server abgeglichen. Melde ich mich dann mit PC2 an, werden wiederum die lokalen Daten mit den Daten des Servers abgeglichen. Im Konfliktfall bleibt eine Kopie beider Dateiversionen vorhanden.
Online-Datenablage: Auf die Dateien des zentralen Servers kan ich von jedem PC aus über eine Weboberfläche zugreifen.
Sharing: Dateien können veröffentlicht werden, d.h. einzelnen Personen(gruppen) oder der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden.
Ausschnitt aus der Web-Oberfläche von Dropbox
Ein Gratis-Account umfasst ein Speichervolumen von 2 GB. Für $9.90 pro Monat oder $99.00 pro Jahr stehen 50 GB zur Verfügung.
Einige Beispiele für meine Verwendung von Dropbox:
Zentrale Dateiablage: In privaten (d.h. nur für mich zugänglichen Verzeichnissen) lege ich Dateien ab, auf die ich von all meinen PCs zugriff haben will. Auf dem aktuellen Stand hält mich auf jedem PC Dropbox.
Einheitliche Office-Vorlagen: In einem eigenen Unterverzeichnis “Office-Vorlagen” lege ich alle meiner Word-Vorlagen (dot, dotx, dotm) ab dieses Verzeichnis ist auf allen meinen PCs lokal vorhanden und in Word als Standardverzeichnis für Vorlagen eingestellt. Jede Aenderung in einer Vorlage wird via Dropbox sofort auf alle anderen PCs weitergegeben.
Abgleich der Firefox-Erweiterungen auf verschiedenen PCs: In einem eigenen Unterverzeichnis “FEBE” habe ich für jeden PC eine Sicherung (wiederum in einem Unterverzeichnis) der Firefox Plugins angelegt mit der Erweiterung FEBE (Firefox Environment Backup Extension). Einen generellen Abgleich habe ich nicht durchgeführt. Das wäre leicht möglich, aber ich brauche nicht alle Erweiterungen auf allen PCs. Wenn ich aber auf einem PC eine Erweiterung vermisse, kann ich diese aus dem Sicherungsverzeichnis meiner anderen PCs leicht installieren.
Dateien mit anderen teilen: Ich erstelle eigene Verzeichnisse für Dateien, die ich anderen Personen oder Gruppe zugänglich machen will.
Dateien zwischen PCs verschieben: Ich habe ein “Migrationsverzeichnis”, über das ich Dateien von einem PC auf andere PC kopieren kann und dort dann an anderer Stelle wieder abspeichern kann. Da die Synchronisation nicht auf eine gleichzeitige Onlineverbindung der beteiligten PCs angewiesen. So kann ich z.B. eine Setupdatei bereitstellen, um ein Tool auf all meinen PCs manuell zu installieren.
Sicher gibt es noch weitere, intelligente Nutzungsmöglichkeiten für Dropbox. Ich freue mich auf Ihre Ideen in den Kommentaren.
An verschiedenen PCs arbeite ich mit Windows XP an anderen mit Windows Vista. Es gibt sehr wenige Funktionen, die ich dabei in XP vermisse. Eine davon ist die Art, wie eine ausgewählte Datei im Explorer in der Detailansicht dargestellt wird: Bei XP erscheint der Dateiname farbig hinterlegt, bei Vista die ganze Zeile. Letzteres finde ich sehr vorteilhaft, weil ich bei den Angaben zu Dateigrösse und Datum nicht in der Zeile verrutschen kann. Beim Surfen bin ich auf ein kleines Tool gestossen, dass diese Funktionalität auch für Windows XP bringt: TrayPodder 1.0. Das Tool bietet wahlweise in der Detailansicht des Explorers “Checkboxes” und/oder “Full row selection”. Ein Klick auf das Fragezeichen bringt Sie zur Anzeige der Startparameter, mit denen das Tool z.B. beim Systemstart automatisch gestartet werden kann. Wenn Sie die anderen Funktione (Select…, Unselect…, Inverse…, Clear…) nutzen wollen, muss das Tool im Systemtray weiterlaufen und kann dann dort mit einem rechtsklick aufgerufen werden. Wenn sie nur die Anzeige im Explorer ändern wollen, ist es nicht notwendig, dass das Toll im Systemtray weiterläuft.
Windows Vista informiert den Nutzer durch Sprechblasen in der Taskleiste über diverse Systemereignisse. Wer sich an diesen Sprechblasen eher stört, kann sie durch eine einfache Änderung in der Registry ausschalten. In folgendem Schlüssel
Mit dem Programm Timekeeper lässt sich die Zeitanzeige von Windows ersetzen. Die Darstellung bietet in Timekeeper mehr Formatierungsmöglichkeiten. In meinem Alter macht ja das Lesen ohne Brille immer mehr Mühe. So schätze ich vor allem, dass ich die Zeit in einer grösseren Schrift anzeigen lassen kann.
MS-Excel 2007 übernimmt für eine neue Datei die Einstellungen der Datei mappe.xltx (Vorlage ohne Makro) oder mappe.xltm (Vorlage mit Makro) im Verzeichnis XLStart als Standardeinstellungen.
Beim Versuch im Explorer einen unbekannten Dateityp zu öffnen, melden sich Windows XP und Windows Vista mit der Meldung: “Die folgende Datei kann nicht geöffnet werden: …. ” und der Auswahl “Webdienst für die Suche nach einem geeigneten Programm verwenden” oder “Programm aus einer Liste auswählen”. Die Websuche bringt dabei auch nach meinen Erfahrungen kaum brauchbare Ergebnisse. Der genannte Artikel zeigt, wie sich diese Meldung mit einem einfachen Registry eintrag ausschalten lässt.
Die Registry öffenest du mit regedit.exe. Dann erstellst du den neuen Schlüssel
Wie immer gilt: Vorsicht bei Aenderungen an der Registry für alle, die nicht wissen, was sie tun.
Im englischen Originalbeitrag lässt sich auch ein Registry-Hack für Windows XP und Vista herunterladen, der dir die manuelle Aenderung der Registry abnimmt.